Montag, 26. September 2016

Bloggertreffen Berlin - Produkttest: HUCH! & friends - Ankh ... Launen einer Königin!

Heute möchte ich Euch das dritte und letzte Spiel von HUCH! & friends vorstellen, dass wir beim Bloggertreffen in Berlin testen durften. Dieses Mal entführt uns das Kartenspiel Ankh in die Welt des fernen Ägyptens mit Mumien, Pharaonen und Opfergaben.


Ziel des Spieles ist es möglichst viele Siegpunkte zu erreichen. Dazu müssen die Mumien mit den richtigen Gaben zum richtigen Zeitpunkt vor der Pharaonin erscheinen. Sobald ein Spieler 50 Punkte oder mehr erreicht hat, endet das Spiel. Das Spiel besteht aus insgesamt 72 Mumienkarten in 4 Farben und 18 Papyruskarten. Es ist ab 6 Jahren und für bis zu 5 Spieler geeignet.
Der Spielablauf ist recht einfach. Wer an der Reihe ist, spielt eine beliebige Handkarte vor sich (Mumienkarte) oder auf den Papyrusstapel (Papyruskarte) aus und zieht dann eine Karte nach, so dass er immer 4 Karten auf der Hand hat. Dann geht es im Uhrzeigersinn weiter.


Hier sieht man 3 Beispiele für eine Papyruskarte. Eine muss immer aufgedeckt in der Mitte des Tisches liegen und ist zuständig für die aktuelle Wertung. Die oberste Gabe bringt doppelte Punkte, die zweite Gabe die einfache Punktzahl, die dritte gar keine und die vierte Gabe Minuspunkte. Die Zahl links unter der Pharaonin gibt an, wie viele Mumienkarten vor mindestens einem der Spieler ausliegen müssen, damit eine Wertung für alle ausgelost wird.


Unten sieht man die Mumienkarten. Die Zahlen in der Ecke geben jeweils den Wert der Karte an. Bei diesem Spielstand würde der Spieler aktuell für die grünen 4 Siegpunkte bekommen. Jeweils einen Punkt für den Kartenwert und dann noch einmal die doppelte Punktzahl, da grün auf der Papyruskarte ganz oben steht. Blau würde einfach 5 Siegpunkte einbringen, da diese Farbe an zweiter Stelle steht und rot wäre der Pharaonin vollkommen egal, würde also gar nichts einbringen. Da bei dieser Papyruskarte jedoch mindestens 5 Karten einer Mumiensorte ausliegen müssen, würde hier noch keine Wertung erfolgen. Momentan sieht der Punktestand also ganz gut aus. Doch Achtung! Ist der nächste Spieler an der Reihe hat er die Wahl, ob er aus seinen Handkarten entweder eine Mumienkarte auslegt und somit seinen aktuellen Punktestand eventuell verbessert, oder ob er die anderen Spieler reinreiten möchte und eine neue Papyruskarte legt.


Wird tatsächlich eine neue Papyruskarte ausgelegt, verändert sich das gesamte Punkteverhältnis der aktuellen Runde. Da diese Pharaonin lediglich 3 Mumienkarten einer Sorte verlangt, würde hier sofort eine Wertung ausgelöst werden. Unser Spieler steht auf einmal gar nicht mehr so gut dar! Gelbe Gaben ergeben die doppelte Punktzahl, hiervon hat er leider gar keine. Grün gibt nur noch einfache Punkte, also 2, blau ist der Pharaonin nun plötzlich egal und rot gibt nun 9 dicke Minuspunkte.
Ihr seht, die Launen der Pharaonin sind sehr wechselhaft und können einem von einem auf den anderen Moment alle Punkte versauen und die gesammelten Gaben wertlos werden lassen. Durch die häufig wechselnden Papyruskarten sind hier langfristige Planungen recht sinnlos und man sollte versuchen, möglichst schnell eine positive Wertung für seine eigenen Gaben auszulösen.

Uns hat das Spiel sehr Spaß gemacht, zu zweit ist es jedoch auf Dauer etwas langweilig, da die Papyruskarten hier natürlich nicht so oft wechseln, da ja beide erstmal versuchen, dasselbe zu legen und man sich natürlich auch nicht sein eigenes Grab (oder sollte ich sagen, seine eigene Pyramide) schaufeln möchte. ;) Beim nächsten Spieleabend wird es aber auf jeden Fall mal in der großen Runde ausprobiert!
Das Spiel kostet 8,99€, für die Verarbeitung der Spielkarten völlig angemessen.



Ich bin als Bloggerin laut § 6 Abs. 1 Nr. 1 des Telemediengesetzes (TMG), § 58 Abs. 1 Rundfunkstaatsvertrag (RStV) sowie § 3 Abs. 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) dazu verpflichtet, Werbung - und somit auch gesponsorte Produkte - auf dem Blog kenntlich zu machen. 
Diese Produkte wurde mir vom Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt, fallen also unter den Bereich "Werbung". Nichtsdestotrotz bewerte ich die Produkte unabhängig davon und äußere auch Kritik, sollte es welche geben. Genauso natürlich auch Lob!

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