Donnerstag, 2. Juni 2016

Produkttest: Fruchtwerker hausgemachte Fruchtessige

Bei Fruchtwerker handelt es sich um eine kleine aber feine Manufaktur, die sich auf Fruchtessige spezialisiert hat. Wer glaubt, dass Essig immer sauer ist und nur für Salate verwendet werden kann, ist hier falsch am Platz. Sämtliche Fruchtessige von Fruchtwerker enthalten sehr wenig Säure und können somit auch in süßen Speißen prima verwendet werden.

Das sagt Fruchtwerker über sich selbst:
"Die Herstellung hochwertiger Spezialitäten aus Früchten steht im Mittelpunkt unseres Tuns.
Dabei verzichten wir grundsätzlich auf den Einsatz von Zusatzstoffen. Die Charakteristik unserer Zutaten bleibt durch ein spezielles, sehr schonendes Verfahren erhalten und gibt unseren Produkten ihren unverfälschten Charakter. Sie erhalten unsere Produkte ausschließlich im hochwertigen Fachhandel, da wir Wert auf eine kompetente Beratung und ein angemessenes Umfeld legen. Mittlerweile führen Handelspartner in ganz Deutschland unser Sortiment."

Insgesamt gibt es sieben verschiedene Sorten, bis auf Honig alle mit Früchten. Ich hatte nicht mit gerechnet, gleich von allen eine Originalgröße zum Testen zu bekommen. Vielen Dank! Anbei lagen auch tolle Rezeptkärtchen, sodass man auch gleich Inspiration zur Verwendung bekommt. Einige der Rezepte habe ich nachgekocht, wie Ihr nun sehen werdet!


Der enthaltene Honig stammt aus der mexikanischen Provinz Yucatan und harmoniert wirklich sehr gut mit dem milden Essig. Da ich generell kein Honigfan bin, ging ich mit eher gemischten Gefühlen an dieses Rezept, aber ich wurde eines besseren belehrt. Auch wenn mein Gemüse nicht mehr ganz so mediterran war, da der Kohlrabi gegessen werden musste, entfaltet sich die Honignote im Ofen richtig toll. Sehr leckeres und leichtes Sommergericht für laue Sommerabende.



Weiter geht es mit einem leckeren Nachtisch. Ja, ihr habt richtig gelesen. Erdbeer & Essig in einer Mascarpone-Erdbeer-Creme? Zum Niederknien! Durch den geringen Säureanteil schmeckt es richtig fruchtig und sorgt auch im Winter für Sommergefühle. 
Alle Erdbeeren kommen aus Schleswig-Holstein und werden nach der Ernte zum optimalen Reifezeitpunkt sorgfältig gereinigt und verlesen. Verwendet wird unter anderem die Sorte "Senga Sengana", die ich noch aus dem Garten meiner Großeltern kenne und wirklich sehr fruchtig und saftig ist. 
Ich kann mir diese Kombination auch super mit den anderen Fruchtessigen und den dazugehörigen Früchten vorstellen. Der nächste Versuch wird mit Himbeeren gestartet.



Ein weiteres leichtes Rezept ist der Salade á Fruits, der einem allein schon durch seine Farbkombination das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Zubereitet wird das Dressing mit Fruchtwerker Himbeer & Essig. Mir persönlich war es sogar zu süß, aber dann nehme ich das nächste Mal einfach weniger Zucker als im Rezept angegeben. 
Verwendet werden für diesen Essig Himbeeren der Sorte Glen Ample, die von Landwirten aus der Region südlich Lübecks bezogen werden. 
Diese Sorte ist mein persönlicher Favorit, da sie sehr nach Himbeeren schmeckt und ich sogar das ein oder andere Tröpfchen Essig beim Zubereiten so naschen musste.


Etwas deftiger wurde es beim Prototyp Fruchtwerker Apfel&Essig. Momentan befindet sich diese Sorte noch in der Testphase, mich konnte sie jedoch jetzt schon begeistern. Ich habe damit leckere Nussbrötchen gebacken, die durch die leichte Apfelnote sowohl zu deftigem als auch zu süßem Belag passen.


 Beim Fruchtwerker Essig & Johannisbeer kommen ausschließlich schwarze Johannisbeeren aus europäischem Anbau in die Flasche. Aus dieser Sorte hat mein Freund einen deftigen Salat mit Hähnchenbrust gezaubert. Das Dressing besteht aus Essig & Johannisbeer, Senf, Olivenöl, Walnussöl und 1 EL Schwarzer Johannisbeergelee. Zuerst war ich etwas skeptisch bei der Gelee-Senf-Mischung, aber der Salat war einfach nur himmlisch. Ab sofort gibt es kein fertiges Joghurtdressing mehr, sondern nur noch dieses! <3 p="">


Die Sorten Orange & Essig und Zitrone & Essig haben wir gleich in einem Abendessen kombiniert, da es bei dem Herren ja nicht ohne Fleisch geht. ;)  Für den Orangenessig werden außschließlich unbehandelte Navelina-Orangen aus Spanien verwendet, die erntefrisch verarbeitet werden um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Auch die Zitronen stammen aus Spanien und bestehen ausschließlich aus der Sorte Primofiori, die besonders saftig und sauer ist.


Da es beim Einkaufen keinen grünen Spargel mehr gab, wurde das Rezept einfach mit weißem Spargel abgewandelt. Bisher kannten wir nur Pestos mit Öl, mit Essig schmecken sie jedoch auch hervorragend. Ich kann mir das Pesto auch sehr gut als Dip für Ofengemüse oder ähnliches vorstellen. Dazu gab es Hähnchenbrust à la Orange. Zunächst wurde rumgemosert, wieso wir das Fleisch nicht einfach wie immer in der Pfanne anbraten können, aber bereits nach dem ersten Bissen war klar: So zart hätten wir das niemals hinbekommen. Der Zucker karamellisiert im Ofen, wodurch das Hähnchen eine ganz spezielle Note bekommt. Das Gericht musste es diese Woche nun schon dreimal geben, das sagt glaube ich alles! ;)

Ich bedanke mich bei Fruchtwerker für diesen leckeren und vor allem sehr großzügigen Produkttest und kann die Essige auch Nicht-Essig-Freunden sehr ans Herz lecken, da sie wirklich überhaupt nicht sauer sind. Einfach nur unfassbar lecker! <3 br="">

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