Mittwoch, 24. Februar 2016

Meßmer Tee des Jahres 2016

Das letzte Überraschungspäckchen kam für mich Tee-Junkie genau richtig! Meßmer stellt seine neuen Sorten des Jahres vor und ich darf testen.



Gleich 3 Sorten waren enthalten und Meßmer macht es besonders spannend, da man auf den ersten Blick weder an der Verpackung noch am Teebeutel selbst erkennt, was was ist. Dreht man die Packung jedoch mal um, sieht man es dann doch relativ schnell... ;) Und auch der Geruch verrät bereits teilweise die Geschmacksrichtung.


Acaibeere-Holunderblüte, Erdbeere-Rote Beete und Schoko-Banane. Diese Sorten schreien ja schon förmlich nach einer Geschmacksexplosion. Besonders gut finde ich, dass es mal nicht die Standard-Sommersorten wie Waldbeere etc. sind, sondern man sich bei Meßmer scheinbar richtig etwas einfallen lassen hat. Leider sind alle Sorten aromatisiert, aber das wird bei den meisten Filtertees wohl so sein.


Die erste Sorte Acaibeere-Holunderblüte riecht sehr nach Holunder, was ich persönlich ja immer toll finde.
Doch schauen wir uns erst einmal die Zutaten an: Hibiskus, Äpfel, Rooibos, Orangenschalen, Zichorienwurzeln geröstet, Süßholzwurzeln, Aroma (Acaibeere, Holunderblüten), Hagebutten, Acaisaftgranulat (Maltodextrin, Acaisaftkonzentrat), Holunderblüten.
Wenn die Liste schon mit Hibiskus beginnt, ist klar, dass hier wirklich sehr auf Geschmacksverstärker gesetzt wurde. Die eigentlichen Geschmackssorten tauchen als letztes auf, was einiges über die Qualität verrät. Sehr schade, da Meßmer ja eigentlich für qualitativ hochwertigen Tee steht. Hier hätte ich definitiv mehr erwartet.
Nichtsdestotrotz schmeckt der Tee sehr lecker und vor allem erfrischend. Ich kann ihn mir auch sehr gekühlt im Sommer als Eistee vorstellen, da er einen minzeartigen Geschmack hinterlässt. Wären die Inhaltsstoffe besser verteilt gewesen, wäre dieser Tee definitiv auf die Nachkaufliste gekommen. Lecker aber schade!


Die Sorte Schoko-Banane machte mich besonders neugierig, da ich bisher leider oft die Erfahrung machen musste, dass Tee mit Schoko gerne mal bitter schmeckt. Aber dieser riecht einfach schon so verführerisch nach Schoko, das muss schmecken! ;)
Zutaten: Hibiskus, Äpfel, Orangenschalen, Johannisbrot geröstet, Zichorienwurzeln geröstet, Süßholzwurzeln, Aroma (Schokolade, Banane, Sahne), Bananensaftgranulat (Maltodextrin, Bananensaftkonzentrat), Kakaobohnen.
Auch hier wird wieder fast ausschließlich mit Aromen und Geschmacksfüllern gearbeitet. Das muss doch echt nicht sein. :(
Nichtsdestotrotz schmeckt der Tee sehr lecker und keineswegs bitter. Und meine ganze Küche riecht nun nach Schokolade. Das wird ab sofort immer getrunken, wenn einen abends mal wieder die Schokogier überfällt!


Erdbeeren gehören für mich einfach zum Frühling dazu, da könnte ich mich jedesmal völlig dran überfressen. Rote Beete habe ich erst vor kurzem für mich entdeckt, konnte mich jedoch auch auf Anhieb begeistern. Wenn man das dann noch kombiniert, kann es ja nur gut werden.
Zutaten: Hibiskus [ernsthaft??], Äpfel, Rote Bete (15%), Hagebutten, Süßholzwurzeln, Holunderbeeren, Aroma (Erdbeere), Gewürznelken, Erdbeeren.
In Erdbeere-Rote Bete ist also mehr Holunder drin als im Holundertee? Zu den restlichen Inhaltsstoffen brauche ich nicht mehr viel zu sagen...
Schmecken tut es trotzdem sehr fruchtig und beerig, ohne dass man sagen könnte, welche Geschmacksrichtung denn nun überwiegt.




Abschließend bleibt nur zu sagen, dass alle Teesorten sehr lecker schmecken, man bei den Inhaltsstoffen aber für den Preis nur den Kopf schütteln kann. Da bleibe ich lieber meinem lokalen Teehändler treu, bei dem man für denselben Preis viel bessere Qualität und Geschmacksexplosionen bekommt!

Ich danke Meßmer trotzdem für diesen Test!

Wer von euch kann erraten, welches Glas welche Sorte ist? :)

Mittwoch, 17. Februar 2016

expert Produkttest: Braun Silk-expert BD5001 IPL Haarentfernungssystem



Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie ich ausgerastet bin, als mich die Email von expert erreichte, dass ich dieses Hammerprodukt testen darf! Wer träumt schließlich nicht von einer permanenten Haarentfernung ohne Schmerzen und dann auch noch gratis!

Testen durfte ich das Braun Silk-expert BD5001 IPL Haarentfernungssystem. Die meisten werden eine dauerhafte Entfernung der Körperhaare mit professioneller Lichttechnologie nur von speziellen Kosmetikinstituten oder aus der Werbung kennen. Braun macht eine einfache Anwendung dieser Technik nun auch zuhause möglich. Schauen wir uns doch erst einmal an, was das Produkt alles so verspricht!

"Braun Silk-expert IPL (Intense Pulsed Light) wirkt unter der Hautoberfläche, indem Lichtenergie gezielt auf das Melanin im Haar gerichtet wird und so den Haarwachstumszyklus unterbricht. Bei regelmäßiger Anwendung kann die Lichtenergie bewirken, dass unerwünschte Haare gar nicht mehr zur Hautoberfläche vordringen. Braun Silk-expert verfügt über den intelligenten Hautsensor SensoAdapt™, der vor jedem Lichtstrahl Ihren Hautton misst und automatisch die Lichtintensität für eine sichere und zugleich höchst effektive Anwendung anpasst."

Die Lichtintensität war meine größte Sorge, da ich normalerweise schon beim kleinsten Sonnenstrahl mit einem Sonnenbrand gestraft werde. Da der Silk-expert IPL jedoch bis zu 80mal pro Sekunde den Hautton misst, kann hier praktisch nichts passieren. Allergische Reaktionen sind natürlich immer möglich, aber daran kann auch Braun nicht viel ändern. Laut Hersteller ist die Anwendung aufgrund des kleinen Anwendungsfensters auch im Gesicht möglich, mir jedoch sehr suspekt, da das Licht wirklich sehr sehr hell ist, aber dazu später mehr!


Im Set enthalten waren 2 Anschlüsse für das Netzteil, sodass man das Gerät sogar locker mit in den Urlaub nehmen könnte. Ein weiterer Vorteil am Netzbetrieb ist, dass keine lange Aufladezeiten erforderlich sind, das Gerät ist sofort einsatzbereit. Mit Akku wäre es wahrscheinlich nur noch schwerer, allerdings wiegt es auch so schon stolze 340 Gramm, was sich auf Dauer doch sehr bemerkbar macht. Besonders toll fand ich den beiliegenden Rasierer, sodass man wirklich sofort mit der Anwendung starten kann!





In der Mitte sieht man den Anwendungsknopf, mit ihm startet und beendet man die Lichtimpulse. Bei großen Flächen wie den Beinen hält man den Knopf gedrückt und zieht den Silk-expert dann langsam über die Haut. Bei empfindlichen oder schwer erreichbare Stellen (z.B. die Schienbeine) drückt man die Taste nur einmal kurz, sodass ein einzelner Lichtimpuls ausgelöst wird. Für die erste Anwendung und Haut-Sensibelchen wie mich gibt es einen Sensitiv-Modus, der über den Federknopf unterhalb vom Anwendungsknopf aktiviert wird. Dieser soll auch für die monatlichen Erhaltungsanwendungen verwendet werden. Bisher habe ich mich noch nicht ohne getraut, da sich die Anleitung doch recht gefährlich liest. Peelings sowie Sonnenbaden sollten unmittelbar davor und danach vermieden werden, damit die Haut nicht noch mehr gereizt wird und leichter Verbrennungen entstehen können. 




 Links und rechts sieht man die SensoAdapt™ Hauttonsensoren, solange nicht beide auf der Haut aufliegen, wird kein Lichtimpuls ausgelöst, sodass man auf keinen Fall geblendet werden kann. In der Mitte befindet sich das eigentliche Anwendungsfenster, aus dem die Lichtimpulse entsandt werden.



Vor der Behandlung muss die zu behandelnde Stelle rasiert werden und anschließend abgetrocknet werden. Ganz, ganz wichtig ist, beim Drücken der Anwendungstaste nicht auf das Gerät zu schauen, um das helle Licht zu meiden!


Liegen nicht beide SensoAdapt™ Hauttonsensoren auf der Haut auf, leuchten die LED-Lämpchen an den Seiten rot auf und es kann kein Lichtimpuls ausgelöst werden.


So ist es richtig! Man sieht kein Licht mehr aus dem Anwendungsbereich kommen und beide LEDs leuchten weiß auf. Nun wird das Gerät langsam von oben nach unten geführt und anschließend genau daneben wieder angesetzt. Wenn möglich, sollte kein Bereich zweimal behandelt werden. Anfangs sollte die Anwendung 4-12 Wochen wöchentlich erfolgen, danach dürfte einmal im Monat reichen.

Das Gefühl ist ein ganz komisches, es sind keinesfalls Schmerzen, es kribbelt viel mehr. Man kann es ganz schlecht beschreiben, es ist, als würde man unter der Haut gekitzelt werden. Die Lampe wird warm, jedoch nicht unangenehm heiß. Das Licht sollte man jedoch wirklich nicht anschauen! Ich Spezialist habe natürlich gleich beim ersten Mal in die Richtung geguckt und hatte dann erstmal weiße Flecken im Sichtfeld...Also bitte aufpassen!

Ergebnisse konnte ich in der ersten Woche noch keine wirklichen erkennen, außer dass die Haut viel weicher und glatter war als nach dem Rasieren oder Epilieren! Nach der 2. Anwendung waren jedoch deutliche Erfolge sichtbar. An den Beinen wachsen kaum Haare nach, dies liegt jedoch sicherlich auch daran, dass ich bereits seit mehreren Jahren immer mal wieder den Braun Silk-epil nutze. Da ist ja nach einer Zeit sowieso nicht mehr allzuviel vom Haarwuchs vorhanden.

Ebenfalls getestet habe ich das Silk-expert IPL im Achselbereich, da ich mich an dieser Stelle mit dem Epilierer nicht rantraue, obwohl ich schon recht schmerzunempfindlich bin. In Woche 1 habe ich schlichtweg keinen Effekt festgestellt. Jetzt, da ich kurz vor Behandlung 3 stehe, ist der Haarwuchs jedoch schon deutlich weniger und langsamer geworden.

Im Handel hat das  Braun Silk-expert BD5001 IPL Haarentfernungssystem einen stolzen Preis zwischen 350 und 500€, was für eine Studentin wie mich schlichtweg unerschwinglich ist. Sollte der Effekt jedoch auf Dauer anhalten, lohnt sich eine Investition definitiv, wenn ich überlege wieviel man jährlich für Rasierklingen etc. ausgibt! Das einzige Manko, das ich feststellen konnte, war lediglich das Gewicht und die Größe, aber irgendwo muss die Technik schließlich untergebracht werden!

Ich möchte mich beim expert Blog herzlich für den Produkttest bedanken und hoffe, dass ich einigen bei der Kaufentscheidung geholfen habe! Solltet ihr noch Fragen haben, schreibt sie gerne in die Kommentare.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Produkttest Nobel-Schmuck

Diesmal durfte ich einen tollen Amazon-Shop testen: Nobel-Schmuck.
Man findet hier sowohl Schmuck für Damen und Herren aus den verschiedensten Metallen. Großteils sind sie jedoch nickelfrei und somit allergikerfreundlich. Da meine Haut momentan wieder auf alles allergisch reagiert, kam mir dies natürlich besonders gelegen.
Testen durfte ich ein paar Jugendstil-Ohrringe mit Swarosvkisteinen in der Farbe Silber Montana.







Der Blauton ist echt der Wahnsinn! Je nach Lichteinfall ist er mal knallig blau, mal grün oder türkis. Über dem blauen stein sind noch einmal 3 kleine weiße Steine, die zusätzlich zum Glitzereffekt beitragen. Auf den ersten Blick wirken die Ohrringe sehr edel und gut verarbeitet.


Einmal in die Hand genommen, finde ich sie jedoch doch sehr breit und schwer. Wer empfindliche Ohrlöcher hat, kann diese Ohrringe bestimmt nicht den ganzen Tag tragen. Die Länge empfinde ich jedoch als angenehm. Aufgrund ihrer Aufmachung kann ich mir die Ohrringe auch sehr gut zu einem edlen Abendkleid vorstellen, ohne dass auffällt, dass man keine Kronjuwelen trägt.





Im Onlineshop kosten die Ohrringe 39€, wofür sie meiner Meinung nach aber um einiges filigraner gearbeitet sein könnten. Bei kleinen Ohren wirken sie doch recht klobig, da der Stein recht groß ist.

Den Onlineshop kann ich nichtsdestotrotz empfehlen, da eine sehr zügige und sicher verpackte Lieferung erfolgte und jedes Schmuckstück in einer schicken Schachtel verpackt ist.

Ich bedanke mich bei nobel-schmuck für den Produkttest und die tollen Ohrringe! :)
 
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