Montag, 7. Dezember 2015

Hunkelstide Apfelernte

Bereits im September durfte ich euch den unfassbar leckeren Onlineshop von Hunkelstide vorstellen. Ich war total begeistert und freue mich jetzt schon auf die Erdbeerernte nächstes Jahr. Umso freute es mich, als mich im Oktober ein zweites Päckchen erreichte. Diesmal war die Apfelernte an der Reihe!






Wie man unschwer am Foto erkennen kann, hat es geschmeckt. Die erste Sorte hat das Foto nicht überlebt! Zu testen gab es 4 Apfelsorten, alle stammen aus Schleswig-Holstein. Um das Ganze besser zuordnen zu können, folgt nun eine kleine Sortenkunde.

Ingrid-Marie wurde um 1910 auf dem Gelände der Gartenbauschule Flemlose auf der Insel Fünen (Dänemark) als Zufallssämling gezogen. Als eine der Elternsorten wird Cox Orange vermutet. Die kräftigrote feste Schale, deren Farbe sich im äußersten Fruchtfleisch fortsetzen kann, legt eine Verwandschaft mit Renettensorten nahe.
Diese Äpfel haben einen sehr kräftigen Geschmack, der Lust auf mehr hat. Besonders schön ist die knallige Farbe, die man bei Standard-Apfelringen aus dem Supermarkt nie finden wird!

Alkmene ist eine Kreuzung aus "Cox Orange" und "Geheimrat Dr. Oldenburg". Sie ist in Europa im Frühherbst Anfang/Mitte September pflückreif. Sie wurde als Ersatz für Cox Orange für den Anbau in trockenerem Klima gezüchtet. Diese Züchtung entstand 1960.
Die Äpfel haben eine rot/grüne Schale und schmecken genau richtig. Nicht zu säuerlich, nicht zu süß. Sie sind also super geeignet, sollte man sich nicht auf eine Sorte einigen können ;)



Philippa ist eine Unterart des Gravensteiner Apfels. Es heißt, dass eine Prinzessin namens Philippa den Gravensteiner Apfel so sehr mochte, dass sie ein Samenkorn einpflanzte. Sie hegte und pflegte ihr Bäumchen und als er endlich gross genug war und Äpfel trug, wurde diese Sorte zu Ehren der Prinzessin "Philippa" genannt. Außer dieser Geschichte ist zu dieser Sorte nichts bekannt. Der Gravensteiner ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica). Die Sorte ist sicher seit 1669 in Dänemark und Norddeutschland bekannt. Der Gravensteiner wurde 2005 zu Dänemarks Nationalfrucht gekürt.
Wie man sieht, handelt es sich hierbei um meinen Favorit. Die Schale hatte eine schön grüne Färbung und der Geschmack war angenehm säuerlich.

Topaz ist eine Apfelsorte, die 1984 in Tschechien gezüchtet wurde. Bedeutung hat der Winterapfel im Bio-Anbau oder bei Direktvermarktern, weil der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wegen der geringen Krankheitsanfälligkeit reduziert werden kann. Die Äpfel sind mittelgroß und meist gelb, weisen aber oft auch große rot gestreifte Farbanteile auf, saftig und aromatisch leicht-säuerlich.
Topaz ist in Europa in sehr guten Lagen ab Ende September, normalerweise ab Mitte Oktober pflückreif und ab Anfang Dezember genussreif.
Auch bei den Apfelringen ist die gestreifte Schale ein absoluter Hingucker und der Geschmack begeistert dann endgültig. Immer noch saftig und fruchtig einfach ein Genuss!





Auch die Apfelernte konnte mich vollends überzeugen und das Konzept der Resteverwertung begeistert mich nach wie vor. Da das Sortiment sich je nach Jahreszeit immer ändert, lohnt es sich öfter einmal reinzuschauen!

Danke an Hunkelstide für diesen tollen Produkttest!

1 Kommentar:

  1. Apfelringe finde ich ja immer super...Ich würde sehr gerne auch die unterschiedlichen Sorten probieren, so hat man einen direkten Vergleicht=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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